Analoge Abenteuer

Kurz bevor ich mir die Nikon Zf zulegte, war mir zufällig eine analoge Pentax Super A aus den Achtzigern in die Hände gefallen: charmant und authentisch, mit manuellem Verschluss. Ich war begeistert. Ich fing auch gleich an zu fotografieren, aber der coronabedingte Filmmangel und das Fehlen des sofortigen Ergebnisses dämpften meine Begeisterung schnell. Das Interesse verschwand zwar nicht ganz, doch seit die neue Kamera da war, wollte ich das Familienleben dokumentieren und kreativ sein, und das am liebsten mit der Nikon. Die Pentax wartete auf besondere Anlässe, die nur sehr selten kamen. Irgendwann stellte ich fest, dass der angefangene Film schon ein Jahr in der Kamera steckte und bei den eingepackten Rollen das Haltbarkeitsdatum bald ablief. Da half nichts: Ich musste mich zusammenreißen, die Kamera in die Hand nehmen und einfach drauflosfotografieren.
Als die Fotos aus dem Labor zurückkamen, hatten die älteren Aufnahmen einen starken Rotstich. Der kam daher, dass ich beim Einlegen des Films aus Versehen kurz die Rückwand der Kamera geöffnet hatte. Ein paar Bilder haben dadurch sogar gewonnen.



















